Geschichtes des Pedersen

Den Grundstein seines Vermögens erwarb der Däne Mikael Pedersen mit der Erfindung und Vermarktung der ersten einseitig gelagerten Milchzentrifuge.


Durch seine Arbeit hatte er vielfältige Geschäftsbeziehungen. Eine davon führte ihn zur englischen Firma Lister, die in Dursley, England, Geräte für den Agrarbereich herstellte.


Pedersen war begeisterter Radfahrer. Allerdings war er mit dem Sitzkomfort konventioneller Fahrräder unzufrieden. Ausgangspunkt für seine Erfindung war der Hängemattensattel. Eine komfortdienliche Rahmenkonstruktion entwickelte er auf der Grundlage des Sattels. Der Rahmen wurde praktisch um den Sattel herum konstruiert. Im Jahre 1893 ließ er sich sein Fahrrad patentieren. Das Ergebnis ist ein Rahmen, der nur aus Dreiecken besteht, fragil anmutet und dabei ungemein stabil ist.


Da er in Dänemark dafür allerdings nur Spott erntete, zog er nach Dursley, wo seine Fahrräder fortan gebaut wurden.


Bis zu seinem Tode 1929 wurden ca. 8.000 Pedersen Fahrräder gefertigt. Mikael Pedersen starb verarmt und sein Entwurf geriet in Vergessenheit.